Skype dsgvo Vertrag

In ihrem Positionspapier geht die Aufsichtsbehörde auch auf die Risiken von Videokonferenzen ein, die sie als das Risiko des unbefugten Abhörens oder Der Aufzeichnung sowie der weiteren Verwertung der Inhalte identifiziert. Nach Ansicht der Datenschutzbehörde könnte dies zu negativen Auswirkungen für die Personen, die an der Videokonferenz teilnehmen, sowie für diejenigen, die in der Diskussion erwähnt werden, führen. Die Behörde stellt fest, dass dieses Risiko nicht nur eintritt, wenn die Konferenz von Dritten aufgezeichnet wird, sondern auch, wenn die Aufzeichnung vom Betreiber des Videosystems gemacht wird. Die Behörde begründet, dass der Betreiber eine Aufzeichnung der Konferenz vornehmen kann, es sei denn, sie wird durch Verschlüsselung blockiert, auch wenn diese Aufzeichnung nur zu analytischen Zwecken erfolgt. Als weiteres Argument führt die Behörde das Fernmeldegeheimnis an. Dabei stellt sie sachlich zurecht, dass das Fernmeldegeheimnis zumindest bisher nicht für Videodienstanbieter gilt, weil sie keine Telekommunikationsdienste erbringen und stattdessen als “Over-the-Top”-Anbieter fungieren. Aus dieser Beobachtung geht jedoch nicht hervor, dass Videodienste nicht in Anspruch genommen werden sollten: Tatsächlich räumt sogar die Behörde ein, dass dieses Risiko durch eine vertragliche Vereinbarung, wie z. B. einen Verarbeitungsvertrag, wesentlich minimiert werden kann. Die Auffassung der Behörde, dass die Aufzeichnung niemals erlaubt ist, auch nicht zum Zweck der Verbesserung des Dienstes, ist jedenfalls nicht überzeugend. Schließlich ist die Verbesserung oder Weiterentwicklung des Dienstes ein legitimer Zweck und kann tatsächlich im Interesse des Benutzers sein. Aus rechtlicher Sicht kann der Anbieter ein berechtigtes Interesse an einer Verbesserung des Dienstes gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f dSGVO haben, und die Aufzeichnung kann auch auf der Grundlage der Zustimmung des Nutzers gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a der DSGVO erfolgen. In Fällen, in denen Anbieter mit Sitz außerhalb der EU und der EFTA ansässig sind, sieht die Behörde auch ein vages Risiko im Zusammenhang mit der Tatsache, dass der Verarbeitungsvertrag und andere vertragliche Vereinbarungen in einem ausländischen Rechtssystem durchgesetzt werden müssen, und empfiehlt, dass die Vereinbarung ausschließlich aus Standardvertragsklauseln besteht.

In diesem Dokument geht die Behörde nicht weiter darauf ein, dass Standardvertragsklauseln nicht die einzige Rechtsgrundlage für Übertragungen in Drittländer gemäß der DSGVO sind. Wenn Sie einen Vertrag abschließen, der erfordert, dass Sie uns Ihre Zahlungsinformationen (z.B. Kontonummer für Lastschriften) zusenden, benötigen wir diese Daten, um Ihre Zahlung zu verarbeiten. Welche Daten für die oben genannten Zwecke benötigt werden, informieren wir die Auftragnehmer oder im Rahmen der Datenerhebung, z.B. in Online-Formularen, durch spezielle Markierungen (z.B. Farben) oder Symbole (z.B. Sternchen oder dergleichen) oder persönlich mit. Wir löschen die Daten nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und vergleichbarer Verpflichtungen, d.h. grundsätzlich nach Ablauf von 4 Jahren, es sei denn, die Daten werden auf einem Kundenkonto gespeichert, z.B. solange sie aus rechtlichen Gründen der Archivierung aufbewahrt werden müssen (z.B. für Steuerzwecke in der Regel 10 Jahre). Daten, die uns im Rahmen einer Bestellung des Auftragnehmers mitgeteilt wurden, löschen wir nach den Vertragsunterlagen grundsätzlich nach Vertragsende.

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